Gedenken an die Opfer der NS-Diktatur wichtiger denn je

Am Montag den 27. Januar jährt sich zum 75. Mal die Befreiung des Vernichtungslager Ausschwitz. „Gerade in Zeiten, in welchen überall auf der Welt Rechtspopulisten und Neofaschisten wieder einmal gestützt durch Großindustrielle nach immer mehr politischen Einfluss streben, ist das Wachhalten der Erinnerung an die Opfer der Nationalsozialisten wichtiger denn je.“ erklärt Max Schöpe (29), Vorsitzender des Ortverbandes DIE LINKE. Grimma/Colditz. „Es darf auch nicht vergessen werden, dass direkt hier im Landkreis, praktisch vor unserer Tür Zwangsarbeiter in KZ Außenlagern schuften mussten, wie z.B. in Flößberg und Colditz. Ich finde wichtig, dass sich dort ehrenamtliche zusammengefunden haben, um das Gedenken an das dortige Außenlager des KZ Buchenwald aufrecht zu erhalten und eine gut besuchte Gedenkstunde veranstalteten.“ so Schöpe weiter. In den Orten Flößberg und Colditz betrieb das KZ Buchenwald Außenstellen zur Herstellungen von Panzerfäusten für die Rüstungsfirma Hugo-Schneider AG (HASAG). In Flößberg eröffnete die Außenstelle erst im November 1944. Nichtsdestotrotz durchliefen in der kurzen Zeit bis Mai 1945, ca. 1904 Menschen das Lager, wobei mindestens 235 ums Leben kamen. Die meisten von Ihnen jüdische Männer aus Ungarn und Polen.

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