AfD nicht die Opferrolle überlassen

„Wer den Anspruch erhebt unser Land regieren zu wollen, sollte in der Lage sein Gesetze zu lesen, zu verstehen und formale Verfahren, wie die Aufstellung einer Landesliste, korrekt umzusetzen. Gerade wenn man sich selbst dafür rühmt, über eine Vielzahl von Professoren und Anwälten in den eigenen Reihen zu verfügen. Das Verhalten, welches die AfD nach der Kürzung ihrer Landesliste an den Tag legt, ist eine Unverschämtheit. Die Landeswahlleitung steht allen Parteien mit Rat und Expertise zur Seite. Alle haben das Recht sich beraten zu lassen. Auch der AfD wurde Zeit gegeben, die Formfehler ihrer Listenaufstellung zu beheben“ erklärt Max Schöpe, Vorsitzender des Ortsverbandes DIE LINKE. Grimma/Colditz. „Dass die AfD die Frist zur Nachbesserung hat verstreichen lassen irritiert. Zumal es nicht die erste Landesliste ist, welche diese Partei aufstellt.  Selbst Kleinstparteien ohne parlamentarische Erfahrung haben es geschafft fehlerfreie Landeslisten aufzustellen. Dennoch ist bei der AfD immer jemand anderes Schuld.“ so Schöpe weiter. Deshalb sei es wichtig, der Darstellung der AfD entschieden zu widersprechen und ihr nicht die bequeme Opferrolle zu überlassen. Denn am Ende war es einer Reihe eigener Fehler, die zu der gegebenen Situation geführt hätten.

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