Rappenberg: Bürgerbeteiligung sieht anders aus

„Zunächst einmal ist es positiv zu bewerten, dass die Stadt Grimma die Bürger über den Planungsstand für das neue Wohngebiet am Rappenberg informiert. Bürgerbeteiligung sieht aber anders aus. Um die Bürger tatsächlich zu beteiligen, hätteman sie bereits vor Beschlussfassung im Stadtrat in den Prozess einbinden müssen. Dann hätte man auch die Sorgen, z.B. bezüglich der Baustraße bei Beschlussfassung berücksichtigen können“ erklärt unser Vorsitzender Maximilian Schöpe (DIE LINKE). „Für viele hart arbeitende junge Familien dürfte ein Grundstückspreis von 120€ pro Quadratmeter plus Kosten für den Hausbau kaum erschwinglich sein. Im Gegensatz dazu werden in den Ortsteilen erschlossene Grundstücke teilweise für 50€ pro Quadratmeter angeboten werden. Auch die Lage in der Kernstadt ist kein Argument für einen derartigen Preisunterschied, gerade wenn man das Ziel verfolgt, jungen Familien günstigen Baugrund bieten zu wollen. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass es bei der Veräußerung kommunaler Grundstücke nicht nur darum geht den besten Preis zu erzielen, sondern auch soziale Aspekte berücksichtigt werden.“ so Schöpe weiter.

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